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PST (Pinhole Surgical Technique) bei Zahnfleischschwund

Neue Behandlungsmethode bei Zahnfleischrückgang: PST (Pinhole Surgical Technique)

Bei Zahnfleischschwund, auch Zahnfleischrezession oder Zahnfleischrückgang genannt, vermindert sich das Volumen des Zahnfleisches. Es weicht zurück und die Zahnhälse werden sichtbar. In weiterer Folge drohen Zahnhalskaries und – im schlimmsten Fall – Zahnausfall. Die Behandlung von Zahnfleischrückgang war bislang noch ziemlich aufwendig. Seit kurzem steht eine neue, sanftere und relativ schmerzarme Methode zur Verfügung: die „Nadelöhr-Technik“ PST (Pinhole Surgical Technique).

Als eine von nur wenigen Zahnarztpraxen in Deutschland bieten wir Ihnen das Verfahren in unserer Frankfurter Praxis an!

Chao Pinhole Surgical Technique – Nadelöhr-Technik ohne Skalpell

Das Verfahren | Die Vorteile

Problem Zahnfleischrückgang

Zahnfleischrückgang ist ein verbreitetes Problem und wird oft erst ziemlich spät erkannt. Erstes sichtbares Zeichen ist meist, dass die Zähne aufgrund der freiliegenden Zahnhälse länger erscheinen. In der Regel unterscheiden sich die Zahnhälse farblich von der Zahnkrone, was zu einer unschönen Optik führt. Im fortgeschrittenem Stadium werden die freiliegenden Zahnhälse zunehmend schmerzempfindlicher und reagieren auf heiße, kalte, süße und/oder saure Speisen und Getränke. Sogar das Zähne putzen kann in diesem Stadium ein unangenehmes Ziehen bereiten. Da die Zahnhälse nur über eine sehr dünne Schmelzschicht verfügen, sind sie ein Nährboden für Zahnhalskaries verursachende Bakterien. Gelangen die Bakterien ans Zahnbett können sie dort eine Entzündung auslösen: die sogenannte Parodontitis. Eine unbehandelte Parodonditis begünstigt den Abbau des Kieferknochens, führt zu einer Lockerung der Zähne und schlussendlich zum Zahnverlust. Neben entzündlichen Prozessen sind für Zahnfleischschwund aber auch andere Ursachen verantwortlich:

  • unzureichende Mundhygiene
  • das Alter
  • Veranlagung
  • eine falsche Zahnputztechnik
  • nächtliches Zähneknirschen
  • kieferorthopädische Maßnahmen (Zahnspange)
  • schlecht sitzende Prothesen
  • Lippen- und Zungenpiercings

Herkömmliche Verfahren bei Zahnfleischrezession

Bislang kamen bei der Behandlung von Zahnfleischschwund vor allem zwei Methoden zur Anwendung. Leider haben beide Varianten den Nachteil, dass postoperative Schmerzen und/oder Schwellungen an der Tagesordnung stehen. Ein Verfahren ist die Zahnfleischtransplantation. Bei dieser wird etwas Bindegewebe vom Gaumen entnommen und im Rezessionsbereich wieder eingepflanzt. Dieses Verfahren hat den Nachteil, dass das Gewebe am Gaumen nicht nur über eine andere Farbe, sondern auch über eine andere Struktur verfügt. Dies führt meist zu einer nicht wirklich zufriedenstellenden Optik. Des Weiteren lassen sich mit der Methode der Transplantation nur drei Zähne auf einmal behandeln, was bei mehreren Rezesssionsbereichen auch mehrere Operationen bedeutet.

Bei der anderen Variante der Rezessionsabdeckung wird das Zahnfleisch eingeschnitten, aufgeklappt und im neuen Bereich mit Nähten fixiert. Diese Methode birgt das Risiko, dass es aufgrund der Nähte zu einem weiteren Rückgang des Zahnfleisches kommen kann.

PST-Verfahren

Die Pinhole Surgical Technique („Nadelöhr-Technik“) ist eine neue, aber langjährig erprobte Methode, um das Zahnfleisch nachhaltig zu „liften“. Das Verfahren wurde in den USA vom Zahnarzt Dr. John Chao entwickelt und erfreut sich dort schon seit geraumer Zeit größter Beliebtheit. Pinhole Surgical Technique gehört zu den minimalinvasiven Eingriffen, d. h. große Schnitte werden unnötig. Und so läuft die Behandlung ab: Unter örtlicher Betäubung wird an den betroffenen Zahnhälsen ein kleines Zugangsloch (ca. 2 mm groß) gestaltet. In dieses „Nadelöhr“ führt der Zahnarzt ein spezielles Instrument ein, das das Zahnfleisch vorsichtig auflockert. Danach wird es in die neue Position gebracht, mit Kollagen aufgebaut und fixiert. Das Kollagen wird vom Körper nach etwa sechs Wochen aufgenommen und sorgt dafür, dass das Zahnfleisch in seiner neuen Position fest verankert wird. Das Zugangsloch heilt in der Regel äußerst schnell zu und ist meist am nächsten Tag schon wieder verschlossen.

Die Vorteile von PST

  • minimalinvasiver Eingriff ohne Skalpell (keine Schnitte und Nähte)
  • nach der OP weniger Schmerzen und Schwellungen
  • Zugangsloch heilt schnell ab
  • Patienten sind spätestens am nächsten Tag wieder gesellschaftsfähig (keine beruflichen Ausfallzeiten)
  • kurze Behandlungsdauer (30 bis 60 Minuten)
  • dauerhaftes, natürlich aussehendes Ergebnis

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der Frankfurter Goethestraße 25!

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Alfonso Padilla & Kollegen