Kieferostitis / NICO

Behandlung von Kieferostitis/NICO (Neuralgia Inducing Cavitational Osteonecrosis) in Frankfurt

Chronische Entzündungen spielen – besonders im mittleren und hohen Alter – eine entscheidende Rolle in unserer Gesundheit. Sie können nicht nur den Stoffwechsel nachhaltig beeinträchtigen, sondern dadurch auch der Katalysator vieler Krankheiten sein – von Herz-Kreislauf-Problemen bis hin zu Krebs. Die chronische Kieferostitis, eine schwer festzustellende, chronische Entzündung des Kieferknochens, ist einer dieser Übeltäter. Daher haben wir uns in unserer Praxis in Frankfurt darauf spezialisiert, Kieferostitis zu diagnostizieren und zu behandeln. Und je früher wir einen Behandlungsplan beginnen oder sogar mit präventiven Maßnahmen arbeiten können, umso eher können wir zu ihrer ganzheitlichen Gesundheit beitragen.

Was genau ist Kieferostitis und was sind die Symptome?

Kieferostitis ist eine chronische Entzündung des Kieferknochens, bei der sich die knöchernen Strukturen des Kiefers auflösen und sich dementsprechend Hohlräume bilden. Zudem kann es zu fettig degeneriertem oder erweichtem Gewebe kommen, welches allerdings auf Röntgenbildern nicht identifiziert werden kann. Erst mit einem speziellen Ultraschall kann die Kieferostitis tatsächlich festgestellt werden. Und da diese vorerst einen meist schmerzlosen Verlauf ohne Schwellungen oder Eiterbildung hat, ist sie zum Zeitpunkt der Diagnose meist schon chronisch.

Symptome, die sich einstellen können, jedoch nicht automatisch auf eine Kieferostitis schließen lassen, sind beispielsweise sich langsam steigernde Gesichtsschmerzen, die im schlimmsten Fall zu schmerzhaften Trigeminus-Neuralgien führen können. Zudem können natürlich, wie zuvor erwähnt, viele weitere Krankheiten durch die Präsenz eines Entzündungsherds und die Verteilung dementsprechender Botenstoffe über Lymphsystem, Nerven und Blutbahn begünstigt werden.

Was sind die Ursachen von Kieferostitis?

Noch sind nicht alle Ursachen der Kieferostitis bekannt. Allerdings wissen wir heute: Eine akute Entzündung, wie sie beispielsweise bei der Extraktion der Weisheitszähne vorkommen kann, kann bereits der Auslöser sein. Denn: Selbst, wenn bei solch einer Entzündung Antibiotika zur Heilung eingesetzt werden, arbeiten diese nur am akut entzündlichen Teil – der eigentlichen Wunde. Der in dem Fall tieferliegende und weniger gut versorgte Kieferknochen verheilt eventuell nicht ebenso reizlos. Die Entzündung bleibt hier bestehen und entwickelt sich unbemerkt zu einer chronischen Erkrankung. Und diese Gefahr besteht nicht nur dort, wo Zähne extrahiert wurden. Auch wurzelbehandelte Zähne oder tiefe Zahnfleischtaschen können unbemerkt Entzündungen beherbergen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten habe ich?

Haben wir die Kieferostitis mal diagnostiziert, stellen wir mit Ihnen einen ganz individuellen Behandlungsplan auf.  Dieser umfasst einen ganzheitlichen Blick auf Ihre Zahngesundheit, sowie die chirurgische Bereinigung der betroffenen Areale im Kieferknochen, was wir unter örtlicher Betäubung durchführen. Die Operation ähnelt anderen zahnmedizinischen Eingriffen, die Nachbehandlung allerdings nicht. Hier sind wir besonders akribisch und bitten Sie eventuell täglich vorbeizuschauen, damit wir den Heilungsprozess überwachen und einen erneuten Entzündungsherd an der behandelten Stelle vermeiden beziehungsweise ausschließen können.

Sprechen Sie uns auf eine Untersuchung an. Wir informieren Sie gerne und stellen mit Ihnen im Ernstfall einen umfassenden Behandlungsplan auf.