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Was versteht man unter Zahnfleischentzündung (Gingivitis)?

Eine Zahnfleischentzündung – auch als Gingivitis bezeichnet – entsteht durch das Wirken von Bakterien. Ihre Ausscheidungsprodukte sorgen für die Entzündung, die allerdings nicht den Zahnhalteapparat betrifft. Allerdings kann die Gingivitis so weit führen, dass sich eine Parodontitis ausbildet.

Was ist eine Zahnfleischentzündung?

Der medizinisch korrekte Ausdruck für die Zahnfleischentzündung ist „Gingivitis“ und es handelt sich um eine Erkrankung des Zahnfleisches. Der Zahnhalteapparat ist davon in der Regel nicht betroffen, sollte die Entzündung nicht behandelt werden, kann sich jedoch eine ernsthafte Erkrankung daraus entwickeln. Aus der so entstehenden Parodontitis kann auch die Lockerung der Zähne resultieren.
Insgesamt gibt es drei Gruppen von Zahnfleischentzündungen. Zum einen kommt die Gingivitis vor, die durch Plaque ausgelöst wird. Dies ist die häufigste Form. Die nicht plaqueinduzierte Gingivitis ist entweder genetisch bedingt oder wird durch die Aktivität von Viren, Bakterien oder Pilzen hervorgerufen. Weitere Gründe für das Entstehen einer Zahnfleischentzündung können in der Einnahme bestimmter Medikamente liegen oder auch durch die Schwangerschaft hervorgerufen sein. Teilweise zeigt sich die Gingivitis auch als Symptom für andere Erkrankungen.
Meist tritt die Zahnfleischentzündung als akute Form auf, sie kann aber unter bestimmten Umständen auch chronisch werden. Dabei ist die Häufigkeit der chronischen Gingivitis durchaus erstaunlich: In Mitteleuropa leiden rund 90 Prozent der 18-Jährigen unter einer chronischen Form.

Wie wird die Gingivitis behandelt?

Oft wird die Zahnfleischentzündung nicht einmal bemerkt und kann daher nicht behandelt werden. Dann handelt es sich allerdings auch nicht um eine schwere Form, bei der Komplikationen zu erwarten sind. Allerdings kann sich aus einer akuten Zahnfleischentzündung binnen weniger Tage eine chronische Form entwickeln. Der Zahnarzt wird seine Behandlung auf die Ursache der Gingivitis abstimmen. Meist ist bereits eine bessere hygienische Versorgung des Mundraums ausreichend, um weitere Entzündungen zu verhindern. Wichtig ist, dass Zahnbeläge auch am Zahnfleischrand regelmäßig und gründlich entfernt werden. Die Entzündung geht meist innerhalb weniger Tage bis Wochen zurück. Wurde die Gingivitis durch das Einwirken mechanischer Reize verursacht, reicht eine Entfernung dieses Reizes und die Entzündung heilt binnen kurzer Zeit aus.
Wird die Gingivitis allerdings nicht behandelt, so kann der Patient zwar Glück haben und die Entzündung geht von allein wieder. In den meisten Fällen ist dies aber nicht so, dann bildet sich eine Parodontitis aus. Diese ist dringend behandlungsbedürftig, denn sie greift über kurz oder lang auf den Kieferknochen über und bewirkt die Lockerung des betreffenden Zahns oder sogar der angrenzenden Zähne. Wenn die Gingivitis für die Ausbildung von Zahnfleischtaschen sorgt, ist bereits höchste Vorsicht geboten und es müssen Therapiemaßnahmen eingeleitet werden.

Synonyme:
Zahnfleischentzündung, Gingivitis
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