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Was versteht man unter Mundgeruch / Halitophobie?

Mundgeruch ist ein lästiges Problem – doch nicht bei jedem Menschen ist der schlechte Atem tatsächlich vorhanden. Viele fürchten sich einfach nur davor, Mundgeruch zu haben und entwickeln eine regelrechte Phobie davor, andere Menschen durch schlechte Gerüche zu belästigen.

Was ist Halitophobie?

Unter der Bezeichnung Halitophobie wird die sogenannte Mundgeruchsangst verstanden. Das heißt, der Patient hat eine anhaltende Angst davor, an Mundgeruch – Halitosis – zu leiden und dadurch andere Menschen zu belästigen. Die Angst ist in der Regel unbegründet, was den Betroffenen jedoch nicht einfach klarzumachen ist.
Halitophobie wird zu den Zwangsstörungen gerechnet und ist dringend behandlungsbedürftig, damit die Lebensqualität der betroffenen Menschen wieder hergestellt werden kann.
Bisher wird die Halitophobie immer noch stark unterschätzt, die Panik der Erkrankten wird nicht ernst genug genommen. Bei einigen Patienten drehen sich die Gedankengänge überwiegend um dieses Thema und die Lebensqualität ist sehr stark eingeschränkt. Die ständige Angst, die Mitmenschen mit Mundgeruch zu belästigen, führt zu einer sozialen Isolation. Die Betroffenen ziehen sich immer mehr von ihrem Umfeld zurück und meiden die Gesellschaft anderer Menschen. Dies führt teilweise so weit, dass diese Menschen nicht einmal mehr zum obligatorischen Zahnarztbesuch gehen. Dies wiederum kann Zahnprobleme mit sich bringen, die sich nach und nach verschlimmern und so tatsächlich zu Mundgeruch führen.
Betroffene Patienten können durch verschiedene Messmethoden und Versicherungen, dass sie keinerlei Mundgeruch hätten, nicht davon überzeugt werden und leiden weiter unter der Halitophobie.

Wie wird Halitophobie behandelt?

Zuerst einmal muss ein Psychologe die Erkrankung feststellen, was allerdings voraussetzt, dass der Betroffene überhaupt erst einmal einen solchen aufsucht. Ausführliche Gespräche mit dem Psychologen sichern dann die vermutete Diagnose ab. Die Therapie besteht vor allem in Gesprächen und Verhaltensübungen. Ziel der Behandlung ist es, die Gedankengänge zu durchbrechen und dem Patienten ein angstfreies Leben zu ermöglichen. Dabei besteht die Gefahr, dass die Gedanken nicht völlig „umgekrempelt“ werden können und so eine gewisse Einschränkung ein Leben lang besteht. Allerdings soll die Therapie insofern zielführend sein, dass sie wenigstens eine Steigerung der Lebensqualität erreicht.

Lässt sich Halitophobie verhindern?

Leider kann die Halitophobie nicht gänzlich verhindert werden, denn bisher sind die genauen Auslöser der Erkrankung noch nicht hinreichend bekannt. Wie bei vielen psychischen Störungen scheint es – vereinfacht gesagt – an einem Punkt im Leben einen „Knick“ zu geben, an dem der Betroffene quasi gedanklich falsch abbiegt. Von diesem einmal eingeschlagenen Weg kommt er nicht mehr zurück, dies ist kennzeichnend für viele Arten von Zwangsstörungen. Nur eine Behandlung beim Psychologen mit dem Durchbrechen der eingefahrenen Gedankenwege kann hier Abhilfe schaffen.

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